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In der zweiten Hälfte des letzte Jahrtausends v.Zw. waren die Kelten noch ohne Berührung mit der antiken Welt. Sie waren abgeschlossen vom mittelmeerischen Bereich, die Hallstattkultur herrschte ausschließlich. Höchstens durch Vermittlung ihrer illyrischen Zentren erreichte dann und wann ein Stück antiker Form den Nordwesten. Nicht einmal die kulturellen Auswirkungen, die von Massilia und seinen Kolonien ausgingen, hatten den Weg zum Keltentum Galliens oder der Pyrenäenhalbinsel gefunden.
Seit der Mitte des 5. Jahrhunderts erfolgte ein Umschlag. In der keltischen Kunst zeigten sich Ansätze einer neuen Bewegung. Sie waren spürbar von Mittelfrankreich und Belgien bis hin nach Thüringen. Bei der Gleichförmigkeit, die die keltische Kultur auszeichnete, verbreitete sich der neue Stil rasch und überall hin. Er bezeichnet den Beginn der La-Téne Zeit und damit einen Höhepunkt des Keltentums.
Artikel des renommierten Althistorikers und Ahnenerbe-Forschers Franz Altheim aus der Zeitschrift Germanien - Nachdruck von 1938 - 20 Seiten A5, mehrere Abb., geheftet
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