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Julius Evolas vielumstrittenes Buch Imperialismo pagano erschien erstmals 1928. Fünf Jahre später erfolgte die Veröffentlichung in deutscher Sprache. Es handelt sich um einen scharfen Angriff auf die Übel der Moderne und einen Aufruf, sich zur nordisch-solaren Urtradition zu bekennen. Evola beschwört die Kraft eines neuen Mittelalters - eine Kraft, die aus der Geistigkeit und aus der hierarchischen Hin-geordnetheit auf das solare Prinzip entspringt. Das Imperium ist für Evola notwendigerweise die civitas Dei, wenn auch keine christliche, und führt den Menschen ins Transzendente. Geistiger Anknüpfungspunkt ist für den Europäer die heidnische Antike: das noch nicht christliche Römische Reich, die kämpferische Frömmigkeit der Germanen, das dem Spirituellen verpflichtete Kastensystem des arischen Indiens. Im Christentum sieht Evola die Vorherrschaft des Tellurisch-Lunaren, versinnbildlicht durch gefühlsduselige Caritas und plebejischen Messianismus; demgegebenüber steht das solare Heidentum für das Kämpferisch-Sieghafte und findet seinen Ausdruck im Heroismus und in der Überwindung der Materie. Die Aufforderung, an einer Restauration der Tradition teilzunehmen und das Imperium im heidnischen Geiste neuzu-erschaffen, verknüpft Evola schließlich mit der Sage vom im Kyf fhäuser schlafenden Kaiser. Ihm gilt der Weckruf, und sein Aon, welches das vorherrschende „Dunkle Zeitalter" ablöst, wird vom Licht solarer Qualität erfüllt sein. Wir stehen an der Schwelle zum „Goldenen Zeitalter". 112 Seiten, gebunden (Paperback) (Frakturschrift) - Nachdruck 2003 im Neuzustand !
Inhalt:
1. Wir, die Antieuropäer Niedergang Europas / Das neue Symbol / die nordisch-solare Urtradition / Wir heidnischen Imperialisten
2. Die Bedingungen für das Imperium Der Verfall der imperialen Idee/ Die protestantische Verirrung / Wille zur hierarchie
3. Der demokratische Irrtum Der wahre Liberalismus / Die Eroberung des Staates / Anti-Hegelianismus / Antihistorizismus / Individuum und Menschheit / Die Irrationalität der Gleichheit / Vom clan zum Imperium: Unsere Rassenlehre
4. Die Wurzeln des europäischen Übels Die Rückbildung der Kasten / Wissenschaft gegen Weisheit / Die, welche wissen und die, welche glauben / Mechanische Kraft / Der Aktivismus und die humanisierte Welt
5. Unser europäisches Symbol Nietzsche, der Unverstandene / Das wahre Paneuropa / Der Mythos von den beiden Adlern / Gibellinischer Wiederaufbau / Schlußfolgerung
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