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Die Ura-Linda-Chronik (Oera Linda Boek) galt bereits nach ihrer Veröffentlichung durch den niederländischen Forscher H.G. Ottema 1872 als literarische Fälschung, die von einem Cornelis over de Linden ab 1860 einzelnen Personen zugänglich gemacht wurde. Over de Linden gab die Handschrift als eine in altfriesischer Sprache (Ingaevonisch) verfasste Chronik über ein in den nacheiszeitlichen Fluten untergegangenes matriarchalisches Paradies namens Altland (= "Atlantis in Friesland") aus. Nachdem Untersuchungen des Papieres ergaben, daß dieses aus dem 19. Jahrhundert stammt, wurde das Werk endgültig als fälschung abgetan. Herman Wirth stellte jedoch im Laufe eigener symbolkundlicher Untersuchungen fest, daß trotz vieler nachträglich hinzugefügter und erfundener Passagen ein echter "Quellenkern" der Handschrift zugrunde gelegen haben muß. Viele der hier enthaltenen Angaben stellten sich zudem erst Ende des 19. Jahrhunderts als richtig heraus. Nach über 60 Jahren liegt nunmehr ein Nachdruck der Erkenntnisse und der Übersetzung der Oera-Linda-Handschrift Wirths vor! 342 Seiten, zahlreiche Abb., gebunden (Paperback)
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