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Louis Jacolliot: Das Vordringen der indoarischen Überlieferung
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Louis Jacolliot (* 1837 in Charolles; † 1890 in Saint-Thibault-des-Vignes) war Autor, Indologe und wirkte als französischer Konsul in Kalkutta während des zweiten Kaiserreichs. Schon zu Lebzeiten war der Forschungslaie umstritten und galt als schwieriger Charakter, der nicht nur Juden und Mohammedaner, sondern ebenso Engländer und Deutsche von Kritik nicht verschonte. Sein Hauptgegner aber war das Jesuitentum.

Der heutigen Welt gilt er nach Zeugnis zeitgenössischer Indologen als Schwindler und doch beeinflußte er Menschen wie Helena Blavatsky („Isis enthüllt") , Friedrich Nietzsche und Mathilde Ludendorff.

Letztere brachte vorliegende Streitschrift erstmals 1937 unter dem Namen „Sieg eines Enthüllers von Bibelfälschungen" heraus, das die einzige deutschsprachige Veröffentlichung einer Schrift Jacolliots darstellt. Dies ist umso erstaunlicher, als daß der Franzose nicht nur als Erfinder Agarthis und des Vril gilt, sondern eine ganze Reihe von Büchern über indische Kultur und Religion, Abenteuerromane, sowie eine Übersetzung der Manusmrti veröffentlichte.

James Webb etwa, britischer Verfasser eines Werkes über die europäische Okkultistenszene im 19. und 20. Jahrhunderts, nannte Jacolliot einen „Phantasten" und „Fälscher" und spricht von 95 „plagiierten Passagen, die Helena Blavatsky unkritisch von diesem überzeugten Jesuitengegner übernommen habe.

Joscelyn Godwin dagegen sieht in Jacolliot einen „allen Beschränkungen gesellschaftlicher und religiöser Freiheiten abholden Geist" dem der „zweifelhafte" Ruhm zukomme, den Agartha-Mythos begründet zu haben. Als Richter im südindischen Chandernagor habe sich der Franzose mit den ortsansässigen Brahmanen angefreundet, die ihm erlaubt hätten, alte Texte zu studieren und feierlichen Zeremonien beizuwohnen. Auf Grundlage dieser Quellentexte verfaßte Jacolliot eine Trilogie über die indische Mythologie — „Die Bibel in Indien", 1872; „Der Sohn Gottes", 1873; „Christna und Christus", 1874 — in der er auch die überlieferte Geschichte der Brahmanen mitsamt ihren unvorstellbaren Zeitangaben vorstellte:

Demnach hätten mindestens seit 13.300 v. Chr. Brahmatmas, oberste Priester der Brahmanen, Indien regiert. Um 10.000 v. Chr. sei es zu einem Versuch der Arier, einer lange abgeschiedenen Brahmanen-Kaste, gekommen, die Brahmatmas zu stürzen. Daraufhin wurde ein Allianz zwischen den Priestern und den Ariern geschmiedet, die seitdem die Kriegerkaste der Kshatrya bilden. Um 5000 v. Chr. sei die Zerstörung Asgarthas, der Sonnenstadt als Sitz der Brahmatmas, erfolgt. Die Brüder Ioda und Skandah wären vom Himalaya ins Land eingefallen, konnten später aber wieder vertrieben werden und siedelten sich im Norden Europas an.

Obgleich Jacolliots Werke als wissenschaftlich „fragwürdig" gelten, bergen sie doch einen hohen Quellenwert, da sie auf ältesten Überlieferungen der indischen Brahmanenkaste beruhen.

Es ist unter dieser Gesichtspunkt um so unverständlicher, daß bis heute kein einziges Werk des Franzosen in die deutsche Sprache übersetzt worden ist. Die vorliegende Streitschrift Jacolliots mit dem französischen Tibetologen Philippe Édouard Foucaux (1811-1894) kann so zumindest einen kleinen Einblick in das Werk und die Thesen des umstrittenen Gelehrten liefern.

Der Streitschrift vorangestellt ist die Einführung Mathilde Ludendorffs aus ihrer Veröffentlichung „Sieg eines Enthüllers von Bibelfälschungen".

79 Seiten, Broschur (Bindung)

Dieses Produkt haben wir am Dienstag, 05. Juli 2016 in unseren Katalog aufgenommen.
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