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Die gewaltsame Christianisierung
[2135]
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Immer wieder wird von Christen die Behauptung aufgestellt: den Germanen sei das Christentum keineswegs aufgezwungen worden, sie hätten es vielmehr ihrerseits freiwillig angenommen und weiter verbreitet. Die Abschlachtung der 4500 Sachsen sei ein, gewiß bedauerliches, Versehen gewesen, oder habe lediglich politische Gründe gehabt, nicht christliche. Alles in allem: man könne unmöglich unter solchen Umständen behaupten, daß das Christentum dem deutschen Wesen entgegengesetzt sei, da doch die Geschichte das Gegenteil lehre. Wir wollen hier rein sachlich, "sine ira et Studio", an die Behandlung dieser Frage herantreten, von der wir nur Aufschluß erwarten über die früheren Arbeits- und Kampfmethoden jener überstaatlichen Macht Rom. Diese Frage ist für uns von geschichtlichem, religions- und kulturgeschichtlichem Interesse. Die sorgfältige Prüfung dieser Geschehnisse an Hand der geschichtlichen Quellen ist erforderlich, da wir uns von keiner Seite, sei sie nun nordisch, protestantisch oder römisch-katholisch, mit Geschichtsverfälschungen verdummen lassen wollen. Wie unterschiedlich die Behauptungen sind, soll an einigen Zitaten deutlich werden. Prof. Dr. Rudolf Meißner stellt in seiner Schrift "Die Nordgermanen und das Christentum", Bonn 1929, fest: "Die Missionsgeschichte Norwegens und Islands weiß nichts von christlichen Märtyrern, wohl aber von Heiden, die lieber Marter und Tod erduldeten, als daß sie ihrem Glauben untreu wurden." Demgegenüber behauptet der Schriftsteller Paul Grabein in dem Aufsatz "Die Menschen der altisländischen Sagas. - Ein Beitrag zur Kenntnis germanischen Wesens" (in "Der getreue Eckardt", 1930, Heft 5): "Von irgend welchem christlichen Glaubenseifer oder gar von fanatischen Bekehrungsmaßnahmen war nicht das mindeste zu merken." Andererseits führt ein Altnordist von Fach und Rang, Prof. Dr. Gustav Neckel, in seiner Abhandlung "Der Wert der isländischen Literatur besonders für die Erkenntnis der germanischen Frühzeit" (in "Deutsche Islandforschung", Breslau 1930) über Gewaltmaßnahmen der Bekehrer u.a. folgendes aus: "Besonders zu beachten sind die Verstümmelungen und andere Grausamkeiten, welche die Bekehrer androhen und gegebenenfalls kalten Blutes begehen, als wäre derartiges nur in der Ordnung, obwohl die Gegner nichts dergleichen tun, und die Quellen über rein heidnische Zeiten im Norden von nichts dergleichen wissen. Bedenken wir außerdem die anerkannt engen Zusammenhänge zwischen Quältrieb und Sexualität, sowie die Unwahrscheinlichkeit der Annahme, die Bekehrungsmethoden einer aus Palästina, Griechenland und Rom stammenden Lehre seien bei den spät unterworfenen Germanen zu Hause, so werden wir kaum daran zweifeln können, daß es sich um fremde Gepflogenheiten handelt, die aus dem Süden, oder aber letztlich aus dem Orient, die neue Religion begleitet hatten." Demgegenüber spricht in einer Sammlung von Presseäußerungen zur "Thule"-Reihe in "Diederichslöwe" (Jena 1930, Heft 2) Dr. H. Getzeny von der "schlimmsten Gefahr, die heutzutage der geschichtlichen Selbstbestimmung droht: von der blinden Idealisierung des germanischen Urzustandes aus einer völkischen Ideologie heraus. Es ist kein Paradieszustand, der am Anfang unserer Geschichte steht. Das lassen die Thule-Bände klar erkennen. Das Christentum bedeutet keinen Bruch, keine Zerstörung unersetzlichen germanischen Volksgutes". Ohne irgendwelche phantastische völkische Voreingenommenheit, doch auch fern von aller christlichen Ideologie hatte aber der Altnordist und Religionswissenschaftler Dr. Bernhard Kummer gerade diesen "Bruch" und die Zerstörung hoher germanischer ethischer Werte durch die Missionierung unter besonderem Hinweis auf die Gewaltmethoden der Bekehrer schon 1927 klargestellt in "Midgards Untergang" (Veröffentlichungen des Forschungsinstituts für vergleichende Religionsgeschichte an der Universität Leipzig) und dann in dem Aufsatz "Die Bedeutung des altnordischen Schrifttums für Religionsgeschichte und Missionskunde" - Zeitschrift für Missionskunde und Religionswissenschaft, Görlitz 1928. 58 Seiten, geheftet

Dieses Produkt haben wir am Dienstag, 07. Dezember 2010 in unseren Katalog aufgenommen.
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